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Musik Baur höchstes Niveau für Klavierreparaturen, Klavierbau und Klavierstimmen, Silentpianos Klavierreparaturen auf höchstem Niveau

Musik Baur hat sich schon lange auf Klavier- und Flügelreparaturen spezialisiert. Heute konzentriert sich Walter Baur mit seiner Crew vor allem auf die klavierbautechnischen Arbeiten. Klangkörper- und Gehäusearbeiten werden in Zusammenarbeit mit speziell eingerichteten Fachwerkstätten ausgeführt. Bei der Kleinreparatur wird mit der alten Substanz der Klang und die Bespielbarkeit optimiert. Meistens verbessert sich auch die Stimmhaltung. Die Kleinreparatur (grosser Service) beinhaltet die Grundarbeiten:  Hämmer abziehen, auf Klang feilen und aufpassen, Mechanikschrauben anziehen,  Spielwerk neu einregulieren, Pedale kontrollieren und einstellen, Instrument reinigen, stimmen und intonieren. Dafür rechnet ein Klavierbauer max. 17 Stunden beim Klavier, was ungefähr CHF 1'700.-- entspricht und beim Flügel etwa 22 Stunden, also etwa CHF 2'380.--.  Optional kommt noch der Ersatz durchgespielter Tastenführungsfilze oder defekter Teile dazu. Dabei wird das Optimum aus der alten Substanz herausgeholt und der Klang dem Raum und den Kundenwünschen angepasst.

Wenn die alten Hammerköpfe zu abgespielt sind, braucht es die mechanische Revision. Da werden mindestens die Hammerköpfe, manchmal auch die Dämpfung ersetzt. Beim Klavier kostet das ab CHF 3’100.-- und beim Flügel markenspezifisch ab CHF 4’600.--, bei Spitzenmarken wegen wesentlich mehr Arbeitsaufwand ab ca. CHF 6'000.--, damit das Instrument wieder wie neu klingt. Diese Preisangaben sind sehr über den Daumen gepeilt. Verlangen Sie deshalb eine detaillierte Offerte. Die Krönung der Reparaturen ist natürlich die Totalrevision. Bei der Totalrevision kommen Klangkörperarbeiten an Resonanzboden, Steg, Stimmstock und neue Besaitung dazu. Ebenfalls wird am Gehäuse die Oberfläche restauriert oder ganz neu gemacht.

Diese Arbeiten wurden bei Musik Baur regelmässig ausgeführt, solange Lehrlinge ausgebildet wurden. Gerade der ehemalige Konservatoriumsdirektor Willi Gohl hatte uns Winterthurer Klavierbauer damals mit den Revisionen an den älteren Markeninstrumenten total gefördert. Und viele dieser Instrumente sind in der Musikschule heute noch in  Gebrauch. Bei den Totalrevisionen kommt mechanisch gesehen immer noch eine neue Dämpfung dazu. Bei den Tasten wird das Elfenbein gebleicht, geschliffen und poliert. Nun wird auch der Klangkörper total zerlegt: Er wird abgesaitet, der Gussrahmen herausgenommen und der Resonanzboden ausgespahnt, geschliffen und neu lackiert. Der Gussrahmen wird wieder so eingebaut, dass die Saiten den richtigen Druck auf die Stege geben und Klanglänge und –qualität optimiert werden. Neue, oftmals neu berechnete Saiten mit dickeren Stimmwirbeln lassen das Instrument nachher wieder frisch erklingen. Bei der Totalrevision spricht man von gegen 120 Stunden für das Innenleben, was in der Schweiz heutzutage fast unbezahlbar geworden und für ein Mittelklasseklavier auch zuviel ist.

Es ist aus Umweltauflagen für eine normale Klavierwerkstatt auch nicht mehr möglich, für Gehäuse moderne Lacke richtig zu verarbeiten. Dazu braucht es Spritzanlagen mit Luftabzug und Giftstoffausscheidung; zu teuer für einzelne Gehäuse. Diese Tendenzen hatte der kürzlich verstorbene, berühmteste Klavierbaumeister und Mitbegründer der deutschen Klavierbaumeisterschule in Ludwigsburg,  Klaus Fenner, vorausgesehen. Mit seiner Meisterwerkstatt Pianova hat er eine Firma geschaffen, die genau in diese Lücke springt und qualitativ den bisherigen Revisionsstandard weit übertrifft. Zum Beispiel werden alte Resonanzböden fünfmal auf 5 % Holzfeuchte getrocknet und vorhandene und neu entstande Risse fachgerecht ausgespahnt. Es wird behauptet, dass solche Resonanzböden besser klingen und länger halten als neue. Ist ein Resonanzboden nicht zu retten, wird auch ein neuer hergestellt und eingebaut. Stimmstöcke, wo die Wirbel drin stecken, können mit modernsten Maschinen ausgewechselt werden. Und auch bei den Gehäusen sind schreinerische Holz- und Oberflächenarbeiten optimiert. Musik Baur arbeitet schon über Jahre mit dieser deutschen Firma zusammen. Die Resultate erfreuen zahlreiche Kunden. Zusammen mit dem Finish durch Walter Baur klingen diese Instrumente wieder wunderschön und sehen aus wie neu. Bei Flügeln müssen je nach Länge ab CHF 22'000 investiert werden. Konzertklaviere kosten um CHF 13'000.--. Da der Klavierbauerverband SVKS bei einem totalrevdierten Flügel oder Klavier einen Wert von 50 % des heutigen Verkaufspreises vorsieht, lohnt sich diese Investition bei guten Markeninstrumenten meistens auch von der Werterhaltung her. Und es gibt wie bei den neuen Instrumenten fünf Jahre Garantie.




Musik Baur - Frauenfelderstrasse 78 - CH-8404 Winterthur
Telefon 052 213 30 50 - Fax 052 213 30 06 - E-Mail info(at)musikbaur.ch
19.05.2012 - 01:10 / Login